Internalisierte Misogynie – verinnerlichter Frauenhass

Internalisierte Misogynie ist die tief verinnerlichte Ablehnung von Verhaltensweisen oder Dingen, die mit Weiblichkeit assoziiert werden: Pferde, Nagellack, Schminke, die Farbe Rosa oder Pink, Glitzer, Verletzlichkeit, romantische Wünsche, Schüchternheit usw.
Dieser verinnerlichte ‚Frauenhass’ hat eigentlich überhaupt nichts mit weiblich gelesenen Personen zu tun, sondern damit, was die Gesellschaft als weiblich liest. Insbesondere in den Medien werden Frauen häufig einseitig dargestellt, was die internalisierte Misogynie weiter verstärkt.

Typische Aussagen der internalisierten Misogynie sind:
‚Du bist nicht wie andere Frauen‘
‚Frauen die viel Wert auf ihr Äußeres legen, sind oberflächlich‘
‚Wenn die sich an meinen Freund ranmacht, kann sie was erleben‘
‚Frauen, die ihre Körper freizügig zeigen, sollen lernen, sich selbst zu respektieren‘

Die Misogynie ist so tief verankert, dass Frauen häufiger miteinander konkurrieren, als zu hinterfragen, wo der Ursprung dieser Ablehnung liegt.
Dabei wäre es viel sinnvoller, diesen inneren Frauenhass zu durchbrechen und sich gegenseitig zu unterstützen. Für mehr Gerechtigkeit, mehr Gleichberechtigung und mehr Toleranz.

Quellen:

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