Nachts eine Frau sein- Männer können die Lösung sein!

Ich habe aufgehört zu zählen.Zu zählen, wie oft ich meine Hände in der Jackentasche um den Schlüssel geklammert habe, für den Fall, dass ich zustechen muss.Zu zählen, wie oft ich die letzten Meter nach Hause gerannt bin.Wie oft ich die Kopfhörer zwar im Ohr, aber aus hatte. Nur für alle Fälle.Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft Männer mir hinterherrufen, ihren Kopf aus dem Auto … Nachts eine Frau sein- Männer können die Lösung sein! weiterlesen

Gedanken über Salamibrote: Du kannst dich nicht Nicht-Entscheiden

Ich habe schon mehrmals gesehen, wie ein Tier geschlachtet wurde und habe nicht aus diesem Grund ein Problem damit, Fleisch zu konsumieren. Das Argument (Ich habe schon gesehen, wie ein Tier geschlachtet wurde), ist für mich keine Rechtfertigung zum Fleischkonsum. Im Gegenteil: Es offenbart, wie verschoben die Weltansicht von vielen Fleischkonsument*innen ist. Autofahrt mit meinem Freund. Er: “Wenn du in einem Satz beschreiben müsstest, warum … Gedanken über Salamibrote: Du kannst dich nicht Nicht-Entscheiden weiterlesen

Selbstoptimierer

Ich bin so voller Fehler. Hab keine Einsicht, keine Nachsicht, null Zuversicht, und vertraue nicht. Und manchmal da strenge ich mich an. Kann sie es sehn‘? Ich versuch jetzt ganz allein zu stehn‘; Doch sie denkt gar nicht dran. Sie ist beschäftigt, rennt von hier nach dort, dreht sich im Kreis und kommst so nie fort. Ich beobachte sie wie sie so ihre Runden rennt … Selbstoptimierer weiterlesen

Ich wurde rassistisch geboren

Mein Name ist Magdalena Heckner. Ich bin 21 Jahre alt, Studentin. Ich treibe für mein Leben gerne Kraftsport, bin musikalisch. Und ich bin weiß. Mir ist bewusst, dass das bedeutet, dass ich zu einigen Gruppen gehöre. Zu der Generation Z, den Digital Natives, zu den (Kraft-)Sportler*innen, zu Student*innen, Musiker*innen. Und zu Rassist*innen. Ersteres und letzteres sind Gruppen, die ich mir nicht ausgesucht habe. Wann und … Ich wurde rassistisch geboren weiterlesen

„Männer weinen nicht!“

Zahlen und Fakten: 2019 nahmen sich 9.041 Menschen in Deutschland das Leben, also rund 25 Personen am Tag. Etwa 76% davon waren Männer. Depressionen sind die häufigste Ursache für Suizid. 11.3% der Frauen und 5.1% der Männer leiden laut Statistiken deutschlandweit an Depressionen. Obwohl mehr Frauen an Depressionen zu erkranken scheinen, nehmen sich Männer drei Mal häufiger das Leben. Seit den 1980er Jahren ist die Selbstmordrate bei Frauen gesunken, während sie bei Männern weitgehend konstant bleibt. Zumindest bei den … „Männer weinen nicht!“ weiterlesen

Ich bin da

Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt. Herman Hesse über Depressionen Du sitzt an einer Klippe. Hinter dir ist weiter Raum, er interessiert dich nicht. Was du siehst ist die Tiefe unter dir. Du sitzt einfach da und kannst es nicht ändern. Kannst nicht aufstehen, nicht reden. Du weißt nicht, was helfen würde. Auf der anderen Seite bin ich. Ich sehe dich und … Ich bin da weiterlesen

Was du über Depressionen wissen solltest

Aussagen, die man nicht über lebensbedrohliche Krankheiten machen würde. Aussagen, die bei Depressionen keine Seltenheit sind:

“Warum denkst du denn, dass du Magenkrebs hast?” 
“Ah, Alzheimer also? Erzähl mir mehr davon, ich bekomme das auch ständig.” 
“Okay klar, vielleicht hattest du ein Organversagen, aber Kopf hoch.” 
“Ja ja, ich weiß, Brustkrebs ist hart. Aber kannst du dir vorstellen wie es ist mit jemandem zusammenzuleben, der das hat? Albtraum!” Was du über Depressionen wissen solltest weiterlesen

“Verhütung ist Frauensache!”

Beim Geschlechtsakt werden Männer mit einer genauso großen Wahrscheinlichkeit ungewollt Väter, wie Frauen Mütter. Die Verhütung gegen Schwangerschaft ist also von männlicher Seite gesehen genauso sinnvoll wie von weiblicher Seite. “Verhütung ist Frauensache!” weiterlesen

Frau oder Sexobjekt? Frauen im Film

Langsam verschwinden erst die Highheels, dann die Knöchel. Sichtbar wird glatt rasierte Haut, fein und seidig. Zierliche Waden, dezente Knie, Oberschenkel. Es folgen lange Beine einer zierlichen und dünnen Frau, dann ihre Hüfte. Ein enganliegendes schwarzes Kleid, das gerade dort beginnt, wo die Beine enden. Die dünne Taille betont die große Brust der Frau, dessen Gesicht man fast zu sehen bekommt. Lange Haare, dünner Hals und endlich: der Ansatz ihres Kinns. Jetzt auch ihr Gesicht – das Bild ist komplett: Sexobjekt.  Frau oder Sexobjekt? Frauen im Film weiterlesen