Muttertag: Gastbeitrag von Clara

Unsere Leser:in Clara hat sich gefragt, wo der deutsche Muttertag eigentlich herkommt. Weshalb werden Frauen heute noch oft mit Mutter-Sein in Verbindung gebracht? Welche Rolle spielen männliche Herrschaftsstrukturen, Mutter-Auszeichnungen und die Anzahl der Kinder einer Frau? Antworten kann uns eine Reise zurück an den Ursprung des Muttertags geben. Aber lest selbst: Muttertag Einen Blumenstrauß, eine Schachtel Pralinen, ein schönes Frühstück, vielleicht ein Kuchen und ein … Muttertag: Gastbeitrag von Clara weiterlesen

Meine Kinderplanung ist kein Thema für Smalltalk!

„Wann bekommst du denn endlich Kinder?“„Die Uhr tickt, du wirst auch nicht jünger.“„Wollt ihr nicht noch ein Kind bekommen?“ Warum denkst du, meine Kinderplanung geht dich etwas an? Kinder sind die Zukunft. Kinderkriegen ist wichtig. Ohne Kinder würde die Menschheit nicht weiter existieren. Viele Menschen wünschen sich eigene Kinder zu bekommen. Für sie sind Kinder ein großes Lebensziel. Was ist falsch daran, jemanden nach seiner Familienplanung … Meine Kinderplanung ist kein Thema für Smalltalk! weiterlesen

Hilfe, mein Kind ist zu dick!

2,1% der Kinder zwischen 3 und 6 Jahren und 7,95% der Kinder zwischen 11 und 17 Jahren in Deutschland sind adipös, also krankhaft übergewichtig. Das kann schwerwiegende Folgen für die Entwicklung des Kindes haben: Die Wahrscheinlichkeit, auch als Erwachsener übergewichtig zu sein, ist erhöht. Mädchen haben häufig erhöhte, Jungen niedrigere Testosteronwerte, die Pubertät kann verfrüht einsetzen. Eine frühe Insulinresistenz hat weitere Folgen: Das Risiko für … Hilfe, mein Kind ist zu dick! weiterlesen

Bedürfnisorientierte Elternschaft

Bedürfnisorientierte Elternschaft – das bedeutet, dass ich meinem Kind jeden Wunsch von den Lippen ablese. Dass mein Kind niemals das Wort „Nein“ zu hören bekommt. Bedürfnisorientierte Elternschaft ist der Grund, warum immer mehr Menschen ihre Kinder zu Tyrannen großziehen. Stimmt das? Dein 14 Monate altes Kind spielt vertieft im Sandkasten. Es wird langsam spät und du möchtest bald wieder nach Hause. Was machst du?A: Sobald … Bedürfnisorientierte Elternschaft weiterlesen

Frauen mit Kind – eine Last der deutschen Arbeitswelt

Langsam fängt mir an Etwas zu fehlen. Und ich weiß auch ganz genau, was dieses Etwas ist. Das Arbeiten. Ein bisschen fehlt es mir, an meinen Arbeitsplatz zu fahren. Ein komplett anderes Umfeld zu haben. Mit Menschen zu arbeiten, die ich mag, interessant finde, aber vielleicht nicht unbedingt selbst als meine Freunde ausgesucht hätte. Wenn ich darüber nachdenke, vergesse ich manchmal kurz, warum das gerade nicht geht. Oder besser gesagt, nicht so gut geht. Ich könnte mir schon einen Job suchen. Aber ich möchte Karl gerne weiterhin voll stillen und ich möchte auch weiterhin studieren. Außerdem möchte ich, dass Martin sein Studium so schnell wie möglich beenden kann. Und mit Karl und Studium einen 450 € Job zu machen, stelle ich mir schon echt super hart vor. Vielleicht wenn er 1 ½ Jahre alt ist und endlich in die Kita darf, falls wir dann einen Platz kriegen. Das ist in Leipzig leider gar nicht so leicht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir gar keinen bekommen. Und wenn, dann am anderen Ende der Stadt wo wir erstmal 45 Minuten hinfahren müssen. Zusätzlich die Kosten für die Kita, die man nicht unterschätzen darf. „Frauen mit Kind – eine Last der deutschen Arbeitswelt“ weiterlesen

Damit unsere Kinder es besser machen

„Das sieht mega schwul aus“ 
„Bist du behindert?“ 
„Du Spasti“ 
„no homo“ 
„Du bist so eine Pussy“
„Ich frage mal, ob einer von den Kanacken ein Feuer hat“
„Ex oder Jude“
„Deine Mutter ist so fett…“

Und, einen oder mehrere von diesen Sätzen schon einmal gesagt? 

Ich kann leider auch nicht von mir behaupten, das nicht getan zu haben. Ich will mein Verhalten diesbezüglich auf keinen Fall entschuldigen, aber als wir aufgewachsen sind, war die Sensibilität gegenüber Alltagsdiskriminierung noch viel geringer. Zumindest habe ich als Kind noch von 10 nackten Negern gesungen. In der fünften Klasse hatte ich einen Klassenkameraden aus den Philippinen, mit einem sehr langen, eindeutig nicht deutschem Namen. Er wurde von so gut wie allen Lehrern gefragt, ob sie ihm einen Spitznamen geben dürften, weil sein Name ja so kompliziert sei. Sein Name war zwar nicht deutsch, aber er war definitiv nicht so schwierig, dass man ihn nicht hätte lernen oder aussprechen können. „Damit unsere Kinder es besser machen“ weiterlesen