Nachts eine Frau sein- Männer können die Lösung sein!

Ich habe aufgehört zu zählen.Zu zählen, wie oft ich meine Hände in der Jackentasche um den Schlüssel geklammert habe, für den Fall, dass ich zustechen muss.Zu zählen, wie oft ich die letzten Meter nach Hause gerannt bin.Wie oft ich die Kopfhörer zwar im Ohr, aber aus hatte. Nur für alle Fälle.Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft Männer mir hinterherrufen, ihren Kopf aus dem Auto … Nachts eine Frau sein- Männer können die Lösung sein! weiterlesen

Schönheitsmakel und Kapitalismus? – Ein Gedankenspiel

Ein Makel ist ein eindeutiger Hinweis auf eine Unreinheit: Eine von der Norm abweichende Eigenschaft oder ein Fehler. Schönheit ist eine spezifische ästhetische Eigenschaft, beispielsweise Symmetrie in Gesichtern. Stimmt das? Kann man Schönheit an bestimmten Eigenschaften festmachen und alles, was davon abweicht, ist ein Schönheitsmakel? Wenn ich an Schönheitsmakel denke, denke ich an Cellulite, Körperfett, Poren, Akne, Falten, Dehnungsstreifen, Körperbehaarung – die Liste könnte ewig weitergehen. … Schönheitsmakel und Kapitalismus? – Ein Gedankenspiel weiterlesen

Keine Ausreden! – Ein „Nein“ ist auch eine Antwort

Triggerwarnung sexuelle Gewalt

Ich war fünfzehn als es passiert ist.
Ich war neunzehn als ich erfahren habe, dass damals eine Grenze überschritten wurde. Immer wieder dachte ich an den Moment zurück, er war nie wirklich weg. Er war aber auch nie wirklich präsent, nie wirklich da. Bis zu dem einen Abend. Der eine Abend, an dem der Schmerz wieder da war. Keine Ausreden! – Ein „Nein“ ist auch eine Antwort weiterlesen

Frauen mit Kind – eine Last der deutschen Arbeitswelt

Langsam fängt mir an Etwas zu fehlen. Und ich weiß auch ganz genau, was dieses Etwas ist. Das Arbeiten. Ein bisschen fehlt es mir, an meinen Arbeitsplatz zu fahren. Ein komplett anderes Umfeld zu haben. Mit Menschen zu arbeiten, die ich mag, interessant finde, aber vielleicht nicht unbedingt selbst als meine Freunde ausgesucht hätte. Wenn ich darüber nachdenke, vergesse ich manchmal kurz, warum das gerade nicht geht. Oder besser gesagt, nicht so gut geht. Ich könnte mir schon einen Job suchen. Aber ich möchte Karl gerne weiterhin voll stillen und ich möchte auch weiterhin studieren. Außerdem möchte ich, dass Martin sein Studium so schnell wie möglich beenden kann. Und mit Karl und Studium einen 450 € Job zu machen, stelle ich mir schon echt super hart vor. Vielleicht wenn er 1 ½ Jahre alt ist und endlich in die Kita darf, falls wir dann einen Platz kriegen. Das ist in Leipzig leider gar nicht so leicht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir gar keinen bekommen. Und wenn, dann am anderen Ende der Stadt wo wir erstmal 45 Minuten hinfahren müssen. Zusätzlich die Kosten für die Kita, die man nicht unterschätzen darf. „Frauen mit Kind – eine Last der deutschen Arbeitswelt“ weiterlesen

Damit unsere Kinder es besser machen

„Das sieht mega schwul aus“ 
„Bist du behindert?“ 
„Du Spasti“ 
„no homo“ 
„Du bist so eine Pussy“
„Ich frage mal, ob einer von den Kanacken ein Feuer hat“
„Ex oder Jude“
„Deine Mutter ist so fett…“

Und, einen oder mehrere von diesen Sätzen schon einmal gesagt? 

Ich kann leider auch nicht von mir behaupten, das nicht getan zu haben. Ich will mein Verhalten diesbezüglich auf keinen Fall entschuldigen, aber als wir aufgewachsen sind, war die Sensibilität gegenüber Alltagsdiskriminierung noch viel geringer. Zumindest habe ich als Kind noch von 10 nackten Negern gesungen. In der fünften Klasse hatte ich einen Klassenkameraden aus den Philippinen, mit einem sehr langen, eindeutig nicht deutschem Namen. Er wurde von so gut wie allen Lehrern gefragt, ob sie ihm einen Spitznamen geben dürften, weil sein Name ja so kompliziert sei. Sein Name war zwar nicht deutsch, aber er war definitiv nicht so schwierig, dass man ihn nicht hätte lernen oder aussprechen können. „Damit unsere Kinder es besser machen“ weiterlesen